Ann Castro – Die Vogelschule
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Darf ich vorstellen – Lailah

08-01-2012
Ich möchte Euch gerne Lailah vorstellen, eine Grünflügelarahenne, die mein Sechserpack komplett macht. Lailah ist Lizzies Schwester, aber ein paar Jahr älter (von 2005). Ihr Züchter hat sie mir vermittelt.
Wie man auf dem Bild sehen kann, hat Lailah ein verkrüppeltes Beinchen. Das muss irgendwie bei der Aufzucht durch die Eltern geschehen sein. Leider konnte es nicht gerichtet werden.
Der Umzug von Lailah hier bei mir hat nun bald zwei Jahre gebraucht. Zm einen hatte sie angefangen zu rupfen, aber zum anderen hing die Besitzerin auch sehr an ihr.
Letzten Mittwoch war es dann soweit. Die Nichte des Züchters war auf Heimatbesuch und hat Lailah zusammen mit ihrem Freund auf dem Rückweg nach Frankfurt mitgebracht. Ich habe sie dann dort abgeholt. Das was auch noch mal ein Akt. Parkplätze gab es nämlich in der kleinen Gasse keine, sodass ich an einer unmöglichen Stelle anhielt und aus Angst abgeschleppt zu werden das Auto nicht verlassen konnte. Sie haben dann Lailah zum Auto heruntergebracht. Dort musste ich sie in meine Transportbox umsetzen – auf dem Rücksitz meines Autos. Meine Güte war das ein Gewurschtele. Lailah hatte Angst und wollte sich nicht aus ihrer Transportbox herausschubsen lassen. Ich habe dann das Oberteil angehoben, damit ich von hinten mit der Hand hereinkomme, dabei ist sie mir natürlich prompt ausgebüchst, da ich die Vorderseiten der beiden Transportboxen einen Moment nicht genau aneinander halten konnte. Beim Klettern auf meine Box habe ich sie dann aber erwischt und schnell “eingetütet”. 😉
Zu Hause angekommen, habe ich Lailah zum eingewöhnen erst einmal zu Lizzie, Sam und Mr. Darcy gesetzt. Sie wurde mit großer Neugier begrüßt. Die anderen waren ganz schön aufgeregt. Vor mir hat die Kleine leider eine entsetzliche Angst. Es ist im Moment alles etwas schwierig mit ihr. Aufgrund ihrer Behinderung kommt sie nicht so gut herum. Aus irgendeinem Grund hat sie eine Holzbox als ihren Lieblingssitz auserkoren, obwohl das eigentlich wirklich nicht bequem sein kann. Ans Futter ging sie erst einmal gar nicht. Sie frass nur, wenn ich ihr das Futter von Hand gab. Am dritten Tag hat sie dann endlich angefangen, das Futter aus dem hingehaltenen Schälchen zu fressen.
Und seit gestern Abend nimmt sie das Futter vom Tablett, dass ich auf einen Stuhl direkt neben ihre Holzbox gestellt habe. Immerhin – es entwickelt sich. Gestern Abend hat sie auch zum ersten Mal mit mir herumgehampelt, so wie es meine anderen Aras machen. Mit blitzenden Augen erzählte sie mir was und boppte auf der Stelle, während ich natürlich wie eine Irre mitmachte. 🙂 Ich gehe bereitwillig auf wirklich jeden Kommunikationsversuch ihrerseits ein. Auch wenn ich ich dabei völlig zum Affen mache. Mir doch wurscht. 😀 Außerdem war keine Kamera da. Als Dankeschön durfte ich dann auch zum ersten Mal das Federbürstchen über ihrem Schnabel berühren. Auch wenn es sicherlich noch eine Zeit dauern wird. Es ist einfach immer wieder furchtbar schön und aufregend das Vertrauen solcher Tiere zu gewinnen. Lizzie war beim Einzug nicht anders. Mittlerweile ist sie so dusselig zahm, dass ich sie mit einer hand auf dem Rücken liegend halten kann, während ich sie mit der anderen Hand durchstrubbele. Rolle ich sie wieder richtig herum, rollt sie sich sofort wieder auf den Rücken. Das müsste ich mal irgendwie filmen. Naja, vielleicht drücke ich dem nächsten Besuch mal den Camcorder in die Hand. 🙂
Hier ist noch ein Bild von Lailah, auf dem man recht deutlich den schlimmen Fuß sehen kann, aber auch ihren hellwachen und neugierigen Blick. Das Bild ist von heute morgen.

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Papageienexpertin Ann Castro mit dunkelrotem Ara

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