Ann Castro – Die Vogelschule
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Eine nicht so schöne Woche

06.10.2011
Diese Woche ist etwas schwierig. Ich habe mir tatsächlich überlegt, ob ich überhaupt etwas schreibe. Da aber auch die nicht so schönen Zeiten zum Leben dazugehören:
Ich bin derzeit bei Barbara, einer lieben Freundin und Moderatorin unseres Forums, deren Lebensgefährte, Markus, völlig überraschend letzte Woche auf Mallorca ertrank. Markus war erst 34. Das war schon schlimm genug. Dienstag morgen bekam ich dann einen Anruf, dass es meiner Mutter sehr schlecht gehe und ich vorsichtshalber doch mal hochfahren solle. Es könne die letzte Gelegenheit sein, sie zu sehen.
Wie der Zufall es will, befindet sich das Krankenhaus in Barbaras Wohnort. Sie meinte auch sogleich, ich solle doch bei ihr übernachten. Etwas mulmig war mir bei dem Gedanken schon. Allein im Hotel zu sein war allerdings auch nicht gerade verlockend. Also bin ich jetzt bei Barbara und ihren vier Nymphies. Wieder Erwarten und völlig erstaunlich ist es richtig schön. Es scheint, dass wir beide Weltmeister im Verdrängen sind. Irgendwann wird die Realität sicherlich über uns hereinbrechen, aber nicht jetzt.
Neben allem Anderen sind Papageien schon ein wichtiges Thema. Ich konnte Barbara gestern zeigen, wie sie Hanni schonend greifen (kraulen, kraulen, kraulen uuuund schwupp) kann, um ihn in die Inhalationsbox zu stecken. Während Hanni inhalierte, durfte Barbara unter meinem kritischen Auge eine Clickervorführung halten. Ihre Nymphies sind wirklich goldig. Das Leben soll für sie so normal wie eben möglich weitergehen.
Währenddessen, hütet Thilo meine Tiere. Er ist von Lottchen genauso entzückt wie ich. Sie ist wohl schnurstracks zu ihm hingelaufen, um sich streicheln zu lassen. Da schmilzt doch jedes Männerherz. Auch Lizzie hob sofort das Füßchen, um das Thilo-Taxi direkt einmal zu testen. Übernachtet hat Thilo dann auf dem Sofa, da er nicht riskieren wollte, nachts mit Mr. Darcy an der Nase hängend aufzuwachen. Mr. Darcy hat es ja nicht so mit Fremden und beißt auch deftig zu.
Ganz so toll war es mit dem Schlaf dann wohl doch nicht, da die Hunde meinten, dass das Sofa für alle drei groß genug sei. Das ist es definitiv nicht, was die Hunde aber nicht verstehen wollten. Zu allem Überfluss bekundeten sie dann ihre große Zuneigung mitten in der Nacht durch intensives Abschlecken von Armen und Füßen – der arme Thilo. *lach*
Aus dem Krankenhaus könnte man übrigens ein phantastisches Papageienparadies herrichten. Es ist einstöckig u-förmig gebaut. Man müsste es nur übergittern und vorne Draht spannen. Dann könnten wir alle Wohnungen zum Innenhof haben, worin unsere Geier freifliegen könten!
Ich meine ja nur. 😉

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Papageienexpertin Ann Castro mit dunkelrotem Ara

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