Ann Castro – Die Vogelschule
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Lailah Love – Eine Grünflügelaradame öffnet sich meinen Avancen

18-03-2012
Die kleine Lailah ist nun seit dem vierten Januar bei mir und war die ganze Zeit unverändert scheu. Sie nahm Leckerbissen aus der Hand und ich durfte sie kurz am Schnabel – eher widerwillig – berühren, aber das war’s dann auch schon.

Mit dem kommenden Frühling erwachen scheinbar aber auch ihre Lebensgeister.  Vor etwas mehr als einer Woche (9. März) fing sie auf einmal an in ihrem winzigen – naja zumindest für einen Ara – Wasserschälchen zu baden, nachdem sie wochenlang meinen Duschversuchen empört ausgewichen ist. Als ich das sah holte ich natürlich sofort meine Blumenspritze. Siehe da, auf einmal findet Lailah Duschen ganz ganz toll. Sie drehte und wendete sich, schlug mit den Flügeln und tauchte auch immer wieder in ihren Wassernapf ein. Wasser von allen Seiten bis sie pitschnass war. <freu> Ihr Gefieder sieht jetzt so viel besser aus.

Dann gestern Abend ein weiterer großer Durchbruch. Beim Futternapfwechseln rede ich immer mit ihr damit sie sich nicht erschreckt. Schließlich sitzt sie meist direkt neben der Futterstelle. Aufgrund ihrer Behinderung ist es so mühsam für sie sich schnell von dort wegzurobben, wenn ich dort hantiere. Aber wenn ich mit ihr rede, erträgt sie es ganz gut. Gestern antwortet sie auf mein Gequassel mit einem Clickgeräusch (nein, ich clickere mit ihr noch nicht ;-)). Das ist ja mal ein Kommunikationsangebot. ich also sofort zurückgeclickt mit einem Zungenschnalzer. Huch, Ihr hättet Lailahs Augen sehen sollen. Ihre Pupillen pinnten wie wild – sie war ganz aufgeregt. Dann hat sie noch einmal geclickt. Und ich antwortete ihr wieder. So ging es click, click ein paar Minuten hin und her. Völlig überraschend senkte sie dann auf einmal Ihr Köpfchen und bot mir ihren Nacken an. Eine Aufforderung zum Kraulen? Wow!

Ich also ganz, gaaaaanz vorsichtig – denn ich wollte sie auf gar keinen Fall erschrecken – mit zwei Fingern am Stirnbürstchen gekrabbelt. Dann ein bisschen auf ihren Kopf vorgearbeitet und auf einmal stellt sie für mich ihre Federn auf. Nein, wie aufregend! Dann bin ich also mit meinen Fingern ein wenig in ihre Nackenfedern hinein. Nur ganz kurz, denn ich wollte es nicht übertreiben und auf jeden Fall aufhören, bevor sie anfing, sich unwohl zu fühlen. Nach einer kurzen Pause und noch ein paar clicks, hat sie mir dann wieder ihr Köpfchen hingehalten. Und ich habe sie wieder kurz gekrault. Dann haben wir erst einmal Schluss gemacht.

Ich bin ja so gespannt, was der heutige Tag bringt. Alles wieder vergessen? Oder wird Lailah weitermachen wollen?

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Papageienexpertin Ann Castro mit dunkelrotem Ara

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