Ann Castro – Die Vogelschule
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Langes Wochenende

03.10.2011
Lange Wochenenden sind was Feines. Man bekommt viel getan und hat trotzdem noch Zeit für die Gefiederten.
Lottchen geht es zunehmend besser. Sie klettert im Käfig. Kommt zu mir gerannt. Und sie zerschreddert das Papier auf dem Käfigboden – nicht aber das, was ich ihr zum Schreddern zwischen die Gitterstäbe geflochten habe. Typisch Geier eben. Die kleine ist wahnsinnig kuschelig. Während ich dies schreibe, sitzt sie auf meinem Schoß unter dem T-Shirt eng an meinen Buch gepresst. Ab und zu knabbert sie ein bisschen an meinen Speckrollen und dann puschelt sie weiter. Ich habe den Eindruck, sie könnte den ganzen Tag so verbringen. Mit den Antibiotika haben wir jetzt mehr als Halbzeit erreicht. Man sieht die Wirkung wirklich deutlich.
Was leider immer noch nicht in Ordnung ist, sind Ihre Füßchen und die Koordination. Wenn sie irgendwohin klettern möchte, habe ich den Eindruck, dass sie konzentriert nachdenken muss, um zu entscheiden, wie und welches Füßchen sie dorthin setzen muss. Ihre Beine sind auch noch immer arg gegrätscht beim Sitzen, so als ob sie ihr weggleiten. Während sie hier sitzt und auch wenn ich sie in der Hand halte sind ihre Füße zu “Fäusten” geballt. Das ist ja nicht normal. Darüber werde ich noch einmal mit der Tierärztin sprechen müssen.
Glücklicherweise frisst sie nach wie vor wie ein Scheunendrescher. ihr Gewicht scheint sich jetzt bei 380 Gramm erst einmal stabilisiert zu haben. Das sind die Neuigkeiten von Lottchen.

– o –

Der Rest des Teams macht viel Unfug wie immer. Als ich Freitag Abend nach Hause kam hörte ich lautes Blaustirnsittich Gezeter aus der völlig falschen Ecke des Hauses. Also rauf auf den Dachboden und, wie konnte es auch anders sein, Chrissie hatte sich schon wieder dorthin durchgenagt und kam nicht mehr zurück. Da er nicht zahm ist und ich ihn nicht jagen wollte, wartete ich einfach bis es dunkel war. Dann schlich ich ich noch einmal hoch – diesmal mit Kescher – und schwups hatte ich ihn. Der Arme war völlig verschlafen und wusste gar nicht wie ihm geschah. Als ich ihn im Badezimmer wieder befreite flog er denn auch nicht, wie es geplant war ins Tropenhaus sondern auf einen Sitzast, um weiterzuschlafen. Also musste ich ihn schonend in die richtige Richtung dirigieren. Dort wurde er lautstark von seinem Weibchen Polly in Empfang genommen. Ich spreche zwar kein papageiisch aber ich stelle mir vor, dass die Unterhaltung sich nicht wesentlich von der unterschied, die so manchen Mann empfängt, wenn er zu spät von der Kneipe nach Hause kommt.

Auf den Bildern hier unten (bitte entschuldigt die schlechte Qualität) könnt Ihr das Ausmaß ihrer Nagearbeiten und meine Vereitlungsversuche deutlich sehen:
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Papageienexpertin Ann Castro mit dunkelrotem Ara

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